Im April feiern wir den Weltgesundheitstag! Jedes Jahr am 7. April macht der Weltgesundheitstag auf ein bestimmtes Gesundheitsthema aufmerksam. Menschen auf der ganzen Welt feiern heute das globale Gesundheitsbewusstsein.
Fun Fact: Der 7. April markiert den Jahrestag der Gründung der WHO im Jahr 1948.
Gibt es einen besseren Weg, das Bewusstsein zu schärfen, als ein Gespräch darüber zu beginnen, was wir unserem Körper zuführen? Wir alle wissen, dass gesunde Ernährung, ausreichend Wasser trinken und Sport gut für uns sind. Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Sie Ihrem Körper zuführen, wenn Sie Shampoo, Make-up und Hautpflege verwenden?
Wenn Sie sich jemals mit sauberen oder natürlichen Schönheitsprodukten beschäftigt haben, wissen Sie, dass Parabene in der Kosmetikindustrie viel Kritik einstecken müssen. Wir alle haben schon „parabenfrei“-Etiketten in Kosmetikgeschäften gesehen. Aber wissen Sie wirklich, was Parabene sind? Warum sind sie so umstritten? Und warum boykottieren wir sie?
Was sind Parabene?

Parabene finden sich in allem, von Seren, Cremes, Foundations bis hin zu Shampoos und Körperpflegeprodukten.
Parabene sind eine Art Konservierungsmittel, das erstmals in den 1920er Jahren in der Schönheitswelt eingeführt wurde. Sie tragen dazu bei, Kosmetika eine längere Haltbarkeit zu verleihen. Parabene halten aktive Inhaltsstoffe in Produkten länger frisch, um Schimmel- und Bakterienwachstum zu verhindern.
Die am häufigsten verwendeten Parabene (Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben und Butylparaben) werden seit Jahrzehnten in Kosmetika verwendet, aber ihre Sicherheit wird in Frage gestellt.
Warum sind Parabene schädlich?

Die größte Sorge bei der Verwendung von Parabenen ist, dass einige Studien darauf hindeuten, dass sie die natürliche Hormonproduktion unseres Körpers stören und das Krebsrisiko erhöhen können.
Einige glauben, dass Parabene endokrin wirksame Chemikalien sind, was bedeutet, dass sie die endokrinen (hormonellen) Systeme des Körpers stören können. Parabene können im Körper wie Östrogen wirken, was darauf hindeutet, dass sie die Auswirkungen dieses Hormons im Körper nachahmen können. Einige Forscher vermuten, dass wenn Parabene in die Haut eindringen und im Körper wie Östrogen wirken, dies zu Fortpflanzungskomplikationen (sowohl bei Männern als auch bei Frauen) und einem erhöhten Brustkrebsrisiko führen kann.
Was die Besorgnis weiter anheizt: Parabene wurden in Brustgewebe und Brustkrebs-Tumoren gefunden. Es gibt nicht genügend Beweise, um einen direkten Zusammenhang zwischen der Verwendung von Parabenen und einem erhöhten Krebsrisiko zu beweisen, aber ist es das Risiko wert?
Je häufiger Sie mit Parabenen in Kontakt kommen, desto wahrscheinlicher können sie Ihrer Gesundheit schaden. Es ist umso wichtiger, dass wir proaktiv darauf achten, was in unseren Körper gelangt. Nach dem Federal Food, Drug, and Cosmetic Act benötigen kosmetische Produkte und Inhaltsstoffe, außer Farbstoffen, keine FDA-Zulassung, bevor sie auf den Markt kommen.
So erkennen Sie, ob ein Schönheitsprodukt Parabene enthält

Um zu überprüfen, ob ein Schönheitsprodukt Parabene enthält, können Sie die Zutatenliste auf der Verpackung überprüfen. Wenn Sie Methylparaben, Propylparaben, Butylparaben, Isopropylparaben oder Isobutylparaben sehen, sind Parabene vorhanden.
Tipp* Parabene können auch als Alkylparahydroxybenzoate aufgeführt sein.
Parabenfreie Kosmetik

Das Tolle an 2021 ist, dass Sie Parabene in Ihrer Kosmetik leicht vermeiden können, wenn Sie sich Sorgen um deren Auswirkungen machen. LiLash ist stolz darauf, parabenfrei zu sein. LiLash und LiBrow sind beide ohne Parabene formuliert.
Auch wenn es keine eindeutige Antwort darauf gibt, ob Parabene wirklich die „Bösewichte“ der Kosmetikwelt sind, glauben wir, dass Inhaltsstoffe, die so viel Kontroversen hervorrufen, am besten aus unserer Kosmetik herausgehalten werden sollten.